So. Die Berlicon 11 ist vorbei. Und ich bin froh, dabei gewesen zu sein. Als Erinnerungsstütze - vor allem für mich - ist dieser Blogeintrag. Erwartet daher auch bitte keine journalistische Qualität. (Insbesondere angesichts der Uhrzeit)

Tag 1

Die Anreise verlief ohne größere Probleme. Letztes Jahr bin ich zwar auch per Fernbus angereist, dieses Jahr waren allerdings keine Vollsperrung oder sonstige größere Verzögerungen auf der Strecke. Nur ein kleiner Stau, der uns um 10 Minuten verzögert hat. Da ich letztes Jahr schon an der Haltestelle ZOB/ICC in Berlin war, wusste ich zumindest ungefähr, wie es da aussieht.

Und ich hätte damals nie gedacht, dass ich das sage, aber: Gott sei Dank habe ich ein Smartphone. So hatte ich sowohl Fahrpläne der BVG als auch eine Übersicht der Haltestellen dabei - auch wenn es kleinere Probleme beim Wechsel von S-Bahn zu Bushaltestelle gab. Auch bin ich froh, einen Rollkoffer zu haben. So eine Tasche zu schleppen wäre mir zu anstrengend.

Berlicon-Banner

Also, auf dem Congelände angekommen, erst einmal gewundert, was die vielen kleinen Kinder da machen… Scheinbar war die vorherige Gruppe noch da. Ansonsten das übliche, zur Reg (huch, wo ist die denn geblieben… Ah, weiter in der Mitte des Ganges) und erstmal die Sachen ins Zimmer packen. Anschließend bin ich etwas übers Congelände gedackelt und am Pool verweilt.

Wie man so schön sagt, man lernt nie aus. Schon am ersten Tag habe ich etwas neues gelernt: “Netzhemden machen kleine Kinder schwul”. Dies war zumindest sinngemäß die Aussage einer Mutter, die ihr Kind abholte, zu einem teilnehmenden Fur. Man sei doch als Erwachsener ein Vorbild für die Kinder, und wenn man so herumlaufe, mache man doch die Kinder schwul. Ich verkneife mir an dieser Stelle mal einen Kommentar und grinse einfach in mich hinein ;)

Weiterhin habe ich an diesem Abend ein neues Spiel kennengelernt, dass mich zutiefst gefesselt hat: Mahjong (und zwar nicht das PC-Spiel für einen Spieler). Über die Tage hinweg hat sich mehrfach eine Gruppe zusammengefunden, die sich zu viert an einen Tisch setzte. Und es hat immer einen Heidenspaß gemacht (Namensgedächtnis… Mal sehen: Kandril, ich, Nesias, Fafnyr, Kayjay bekomme ich spontan zusammen…)

Oh, außerdem war an dem Abend noch Karaoke angesagt. Ich hab mich an “Broken Wings” gewagt. Es war hoffentlich nicht allzu schlimm…

Tag 2

Freitag, der erste “volle” Con-Tag. Was war da los? So richtig weiß ich es auch nicht mehr, größtenteils war ich wohl mit MahJong beschäftigt. Ansonsten waren an dem Tag noch die Suiter-Spiele. An denen ich mangels Suit nur als Zuschauer und Helfer teilgenommen habe,

Weiterhin ist Freitags auf Berlicon (soweit ich mich zurück erinnere) ja immer BBQ-Abend. Und es war der Abend, an dem ich mich das erste verflucht habe, dass ich keine Jacke mitgenommen habe. Also habe ich mir zwei oder drei T-Shirts unter einen - relativ dünnen - Pullover angezogen. Positiv lässt sich jedoch sagen, dass es keine Mückenplage gab. Das BBQ verbrachte ich mit Essen und Gedulds/Kniffelspielen, die jemand mitgebracht hatte. Ein Würfel

Nach dem BBQ war es Zeit für “Go get it”. Tatsächlich hatte sich eine Fünfergruppe (ich verfluche mich gerade wieder für mein schlechtes Namensgedächtnis, Ich (uvok), Meomar, Egnur, Alvord und noch jemand, deren Name mir nicht mehr einfällt) zusammengefunden, nachdem ich mir dachte, dass man dieses Jahr doch mal mitmachen könnte. Nach der Schnitzeljagd war auch das Kältegefühl verschwunden :3 Ein wenig hin- und herrennen wärmt doch unglaublich auf.

Tag 3

Wie sich herausstellte, hat unsere Gruppe den 3. Platz belegt - von dreien… Naja, ich muss sagen, ich hätte uns besser eingeschätzt. Da ich in ein Gespräch vertieft war, habe ich nicht gemerkt, dass es mit der Auswertung los ging. Daher weiß ich auch nicht was der Grund war. Aber hey, eine schöne Medaille habe ich trotzdem bekommen :3 Die Medaille

Nachmittags war dann ein Suitwalk durch den Grunewald angesetzt. Dem habe ich mich angeschlossen. Es ging an einen See, an dem einige Hundebesitzer mit Hunden verweilten. Die die Suiter ziemlich aufmischten. Abends war dann wieder PFR angesagt. Und PFR-Essen: Kartoffelsuppe gefolgt von einem wunderbaren gefüllten Schweinefilet. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr mit schon der erste Bissen geschmeckt hat. @.@ Die Sendung über verbrachte ich jedenfalls - wieder einmal - mit Mahjong.

Tag 4

So schnell kann es gehen, dann ist die Con schon vorbei. Abschied nehmen fällt immer schwer. So war am Tag der Abreise für mich nicht mehr viel los, aufstehen, bisschen übers Gelände laufen, frühstücken, noch ein wenig plauschen, Zimmer räumen, weiter plauschen, und dann ging es nach der Verabschiedung auch schon los.

Abenteuerliche Abreise

Wie Anfangs schon erwähnt, ist so ein Smartphone schon ein Segen. Nicht jedoch, wenn der Akku leer ist… So begab es sich, dass ich mit vom Berlicon-Gelände zum ZOB/ICC eine Busverbindung herausgesucht habe. Nur, an der Umsteigehaltestelle angekommen musste ich feststellen, dass die Linie 104 wohl nicht fuhr. Leider auf die schmerzhafte Weise: Warten, bis man merkte, dass der Bus schon 2x nicht kam, und es zu spät war, rechtzeitig am ZOB zu sein. An der Hotline von meinfernbus ging auch keiner ran, obwohl der Fahrschein versprach, dass dort jemand Montag-Sonntag 0-24h erreichbar wäre. :( Das Ende vom Lied war, dass ich erst meiner Wut Luft gemacht habe, und dann nochmal zurück zum Congelände bin (dieser Bus fuhr glücklicherweise). Also, Akku aufladen, und überlegen. Erst wollte ich schnell noch eine Mitfahrgelegenheit über blablacar organisieren. Zwei Möglichkeiten herausgesucht, keiner ging heran. Na gut, ich hatte sowieso einen großen Rollkoffer dabei, als Gepäckgrenze war bei beiden Mitfahrgelegenheiten auch nur “Reisetasche” angegeben. Also, was bleibt einem anderes übrig? In den sauren Apfel beißen, zum Hauptbahnhof (Witzigerweise stellte sich heraus, dass 100m von der Bushaltestelle, an der ich vergeblich gewartet hatte, ein S-Bahnhof war, über den ich zum ZOB gekommen wäre…. Tja, wenn man sich nur auskennen würde…), und ein Ticket für 129 Euro gekauft. Nunja, die Zugfahrt verlief vergleichsweise schnell, trotz einer Verspätung von 5 Minuten habe ich den Anschlusszug in Fulda erreicht (da der Anschlusszug ebenfalls Verspätung hatte). Nunja, endlich angekommen denkt man sich so schön, “Ins Auto ansteigen, 10km nach Hause, fertig”…. Denkste. An dem Tag hatte Murphy wohl was gegen mich. Das Auto sprang nicht an. Kontrollleuchten leuchteten, aber bei der Zündung wimmerte es nur noch. Also, ADAC anrufen, 1h warten. Nochmal Dampf ablassen. Wie sich herausstellte, war die Batterie leer. Na gut, wenn das Auto auch 4 Tage rumsteht. Zu allem Übel musste ich erst einmal 40km fahren, um die Batterie wieder aufzuladen. Als ich nach Hause kam, hatte ich die Schnauze - verständlicherweise ? - gestrichen voll.

Im Nachhinein betrachtet zucke ich aber mit der Schulter und sage mir: “So what?”. Die Con war toll, und das ist alles, was zählt.

An dieser Stelle ein riesengroßes Danke an die Orga, aber auch an alle Teilnehmer, die die Con zu dem gemacht hat, was sie war.

Sonstiges

Hier noch zwei Bilder vom Congelände. Ich hab mal die Panorama-Funktion meines Smartphones ausprobiert. IMG_20140613_083326.jpg IMG_20140613_083456.jpg

Weitere Bilder gibt es auf furcon.de zu finden.